Wer sagt, der Allgäuer sei störrisch und unfreundlich, der liegt meines Erachtens gänzlich falsch.
Als ich am letzten Sonntag den Forgensee zu Fuß umrundete, hatte ich viel Zeit um die Entgegenkommenden freundlichst zu grüßen und die Reaktion zu beobachten. Und so muss ich sagen, dass die meisten Reaktionen von den Einheimischen kamen (vor allem die Allgäuerinnen können auch sehr freundlich sein).
Entweder machte es den nicht „Von Hier“ Urlaubern keinen Spaß mit dem Ehegatten(in) den Tag zu verbringen oder sie sind einfach keine Frischluft gewöhnt, oder sie verstehen dass von mir ausgesandte „Grüß Gott“ nicht, da ab Ulm anscheinend den ganzen Tag „guten Morgen“ gilt. Jedenfalls hätte man eine hervorragende Studie über die verschiedenen Stadien der Griesgrämigkeit mancher Urlauber erstellen können.
Ein Erlebnis positiver Art hatte ich dagegen vor ein paar Wochen bei Vils, als mich eine türkische Frau – mit Kopftuch – wie selbstverständlich mit einem allgäuerischen „Griass Gott“ grüßte.
Also falls jemand, momentan, Außer-Allgäuerische bei sich beherbergt, bitte über die positiven Eigenschaften des „Griassdi“ verbunden mit einem Lächeln informieren
(dann fließt auch das Chi…)